Die Plomarbeit

Die Plomarbeit dient der Ausnutzung der Arbeitskraft des Ploms. Die Ploms sind Verwandte der Gnoms, wohnen jedoch nicht im Wald, sondern in der Stadt. Dort bevorzugen sie Universitäten und andere höhere Bildungseinrichtungen. Die Ploms ernähren sich von Datenmüll sowie Druck- und Spannungsabfällen.

Normalerweise sind die Ploms friedlich. Ältere Exemplare, die sich schon längere Zeit an Universitäten aufhalten, neigen zu instabilem Verhalten. Diese nagen dann Kabel an und bringen Rechner zum Absturz, indem sie Tische umwerfen, auf denen diese stehen. In Extremfällen kann es dazu kommen, daß sie alle Wörter aus den Handbüchern ausschneiden und in alphabetischer Reihenfolge wieder einkleben. Glücklicherweise wirkt sich dies aber in den meisten Fällen nicht auf die Verständlichkeit der Handbücher aus.

Die Ploms gehören zu den gefährdeten Arten. Durch den Hochschulabbau ist ihre Zahl in den letzten Jahren merklich zurückgegangen. Besonders nachteilig wirkt sich dabei ihre Rechtschreibschwäche aus. So sprechen die Ploms grundsätzlich von "Die Plom-Thema" statt "Das Plom-Thema" oder von "Die Plom-Zeugis" statt "Das Plom-Zeugnis". Zum Glück finden sich jedes Jahr einige Studenten, welche die Ploms verteidigen und damit zur Arterhaltung beitragen.

Läuft einem ein Plom über den Weg, so ist er sofort zu bringen und dem Tierschutzverein zu melden. In Ausnahmefällen nimmt diese Meldungen auch der Rektor entgegen.

(vermutlich von C. Leibnitz)